Historie

Die Gebäude an der Hildebrandtstraße 4, 6 und 24

Die Gebäude des Creativ Centers Düsseldorf an der Hildebrandtstraße stehen unter Denkmalschutz. Die ersten Gebäude des Komplexes wurden im Jahre 1895 errichtet und dienten damals der Fertigung von Öfen und Badewannen, Blech- und „Lackierwaren".

Ab ca. 1906 / 1907 wurden die Hallen vom Düsseldorfer Lakritzwerk Edmund Münster übernommen. Die Produktpalette bestand aus „Negergeld, Veilchen- und Salmiakpastillen, Lassos, und Hottentottenköpfen".
Genauso beliebt wie Heute waren die allen bekannten „Schnecken".

Im 1. Weltkrieg wurden die Fabrikationsstätten auch zur Herstellung von Marmeladen und Dörrgemüse genutzt. Die für die Süßwarenherstellung in den Hallen vorhandenen Dampfkessel wurden auch für eine Großküche genutzt.
Die Firma Edmund Münster produzierte nicht nur Süßwaren aus Lakritz, sie produzierte auch die allen bekannten Kaubonbons genannt MAOAM „Mundet Allen Ohne AusnahMe".

 

Die Geburtsstätte der Gummibärchen

Im Erdgeschoss des L-Hauses soll angeblich auch die Wiege der legendären „Gummibärchen" gestanden haben. Die Süßwarenfabrik Edmund Münster AG wurde später von HARIBO (Hans Riegel Bonn) übernommen.

Der Markenerfolg der in den Räumen ehemals produzierten Süßwaren hat sich, wie es sich  gezeigt hat, auf die dort heute arbeitenden Unternehmen übertragen. Wir gehen davon aus, dass dies auch in Zukunft der Fall sein wird.